Deutscher Gründerpreis für Schüler

StartUp verleiht Deutschen Gründerpreis für vorbildlich geplante und umgesetzte Unternehmensgründungen
ZDF neuer Partner beim Gründerpreis

Die StartUp-Partner (v.l.n.r.) Thomas Osterkorn, Stern: Dr. Helmut Reitze, ZDF; Thomas Mang, Sparkassen-Finanzgruppe; Dr. Lothar Stein, McKinsey&Company haben gemeinsam den Deutschen Gründerpreis für vorbildlich geplante und umgesetzte Unternehmensgründungen ins Leben gerufen.

    Berlin (ots) -

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    Die Sparkassen-Finanzgruppe, das Magazin stern und McKinsey &
Company bauen ihr gemeinsames Engagement in der StartUp-Initiative
weiter aus. Im Juni 2002 wird erstmals der Deutsche Gründerpreis
verliehen, der beispielhafte Leistungen beim Aufbau neuer Unternehmen
auszeichnet. Als Partner konnte hierfür das ZDF gewonnen werden.    

    StartUp hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Gütesiegel für
Gründungs-Know-how entwickelt. Um das Thema Existenzgründung in
Deutschland weiter voranzutreiben, rufen die StartUp-Partner nun den
Deutschen Gründerpreis ins Leben, in dem der bisherige
StartUp-Bundeswettbewerb aufgeht. Die StartUp-Werkstatt bleibt
daneben weiterhin Teil der StartUp-Initiative. Schirmherr von StartUp
ist Bundespräsident Johannes Rau.
    
    "Der Deutsche Gründerpreis ist als höchste Auszeichnung für
außerordentlich erfolgversprechende bzw. schon heute erfolgreiche
Unternehmensgründungen gedacht", so Thomas Mang, Geschäftsführendes
Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV).
Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten aus der Gründer- und
Wirtschaftsszene Deutschlands - in unterschiedlichen Phasen ihres
erfolgreichen Unternehmertums.
    
    Der Deutsche Gründerpreis wird in fünf Kategorien vergeben:
Konzept, Aufsteiger, Unternehmer, Lebenswerk und Visionär.
Potenzielle Kandidaten werden über ein bundesweites Expertennetzwerk
vorgeschlagen. Anschließend entscheidet eine hochkarätige Jury aus
Wirtschaft und Politik über die Prämierung. Die Auszeichnung findet
erstmals im Juni 2002 in Berlin statt. Als vierter Partner des
Deutschen Gründerpreises wird sich in Zukunft das ZDF engagieren.
"Das ZDF als nationaler Fernsehsender freut sich über die
Medienpartnerschaft, da es die Möglichkeit bietet, innovative Anstöße
aus vielen unternehmerischen Bereichen den Zuschauern in ganz
Deutschland vorstellen zu können", so Dr. Helmut Reitze,
stellvertretender Chefredakteur des ZDF.
    
    Der Deutsche Gründerpreis ist die konsequente Weiterentwicklung
des StartUp-Wettbewerbes zur verstärkten Förderung erfolgreicher
Unternehmensgründungen in Deutschland. Er schafft unternehmerische
Vorbilder für Gründer und sorgt dafür, dass sowohl das Thema
Existenzgründung als auch Beispiele für langjährige erfolgreiche
unternehmerische Leistung in den Jahren nach der Gründung verstärkt
im Bewusstsein der Öffentlichkeit etabliert werden.
    
    "Ausschlaggebend für den Ausbau des Wettbewerbes zum Deutschen
Gründerpreis war der Wille, herausragende unternehmerische Leistungen
von Start-ups nicht nur in der ersten Gründungsphase, sondern auch
über einen längeren Zeitraum hinweg zu würdigen, so Dr. Lothar Stein,
Director McKinsey&Company. Aus diesem Grund orientieren sich die
Prämierungskategorien am Lebenszyklus eines Start-ups.
    
    Die Kategorien
    
    Konzept: In der Kategorie "Konzept" werden Start-ups für ihre
Geschäftsidee ausgezeichnet. Der Gründer, die Gründerin oder das Team
muss einen Erfolg versprechenden, realisierbaren Geschäftsplan
vorweisen können. Der Preisträger geht aus dem StartUp-Wettbewerb
hervor, der nun in den Stufen Basic und Classic ausgetragen wird.
Hierzu sei auf die gesonderte Presseerklärung zum StartUp-Wettbewerb
im Rahmen des Deutschen Gründerpreises verwiesen.
    
    Aufsteiger: In der Kategorie "Aufsteiger" werden Gründer
ausgezeichnet, deren Unternehmen außerordentliches Wachstum vorweisen
kann und das Potenzial zur Marktführerschaft hat. Zusätzliche
Voraussetzung ist ein vollständiges Management-Team.
    
    Unternehmer: Wer als "Unternehmer" nominiert wird, muss bereits
Gewinn erzielen. Außerdem muss sich das junge Unternehmen durch
regionale Expansion und Angebotsverbreiterung neue Wachstumsoptionen
erschlossen haben. Weitere Auswahlkriterien sind herausragende
wirtschaftliche Erfolge sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen.
    
    Lebenswerk: Die Kategorie "Lebenswerk" setzt voraus, dass der für
diese Kategorie nominierte Unternehmer mindestens ein erfolgreiches
Unternehmen in Deutschland gegründet hat. Relevante Aspekte sind
außerdem eine herausragende Unternehmenskultur und eine vorbildliche
Unternehmerpersönlichkeit.
    
    Visionär: Der Sonderpreis in der Kategorie "Visionär" geht an
einen Gründer, der ein aktuelles Thema, zum Beispiel aus den
Bereichen Umwelt, Gesundheit, Hightech oder soziale Sicherheit
unternehmerisch erschlossen hat.
    
    Nominierungsverlauf
    
    Mit Ausnahme der Kategorie Konzept, die als Wettbewerb ausgetragen
wird, gehen die Preisträger aus einem Nominierungsverfahren hervor.
Ein bundesweites Expertennetzwerk meldet die potenziellen
Auszeichnungsträger des Deutschen Gründerpreises. Die rund 150
StartUp-Experten stammen aus Sparkassen und
Kapitalbeteiligungsgesellschaften, Hochschulen,
Technologietransferstellen, Ministerien und Kammern oder Verbänden.
    
    Eine aus Vertretern der vier Partner zusammengesetzte Vorjury
nimmt pro Kategorie drei Nominierungen vor. Über den Preisträger
entscheidet eine aus StartUp-Förderern und den StartUp-Partnern
besetzte Endjury.
    
    "Unser Ziel ist es, in jedem Jahr eine neue Gründungswelle
anzustoßen", so Thomas Osterkorn, Chefredakteur stern. Bislang mit
großem Erfolg, denn StartUp hat seit 1997 über 6.000 Gründungsteams
in die Selbstständigkeit begleitet.
    
ots Originaltext: StartUp-Deutscher Gründerpreis
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