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Diagnose Alkoholmissbrauch: 4 % weniger Kinder und Jugendliche im Jahr 2014 stationär behandelt

Wiesbaden (ots)

Im Jahr 2014 wurden 22 391 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 3,8 % weniger als 2013. Bezogen auf 100 000 Einwohner dieser Altersklasse sank ihre Anzahl gegenüber 2013 von 296 auf 285 (- 3,4 %). Dabei ging der entsprechende Wert bei Mädchen und jungen Frauen um 3,3 % zurück (auf 244 Fälle je 100 000 Einwohner), bei Jungen und jungen Männern verringerte er sich um 3,5 % (auf 324 Fälle je 100 000 Einwohner). 70 % der Kinder und Jugendlichen, die wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär behandelt werden mussten, waren noch keine 18 Jahre alt.

Diese Daten stammen aus der Krankenhausdiagnosestatistik für das Jahr 2014. Demnach wurden insgesamt rund 19,6 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär in einem Krankenhaus behandelt. Die Herzinsuffizienz war mit 432 893 Fällen der häufigste Grund für einen stationären Krankenhausaufenthalt. An zweiter Stelle lagen psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol (340 500 Fälle), worunter auch der akute Alkoholmissbrauch fällt. Danach folgte die Herzerkrankung Vorhofflimmern und Vorhofflattern mit 289 791 Fällen.

Von den 19,6 Millionen vollstationären Patienten waren 53 % weiblich und 47 % männlich. Das Durchschnittsalter der Behandelten lag bei 55 Jahren. Bezogen auf 100 000 Einwohner gab es 2014 insgesamt 24 118 Behandlungsfälle, das waren 1,6 % mehr als im Vorjahr (23 749 Fälle).

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:
Sabine Nemitz,
Telefon: (0611) 75-8133,
www.destatis.de/kontakt

Pressekontakt:

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
E-Mail: presse@destatis.de

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

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