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Perception beats Performance - woran Manager scheitern

Berlin (ots) -

   - Erste Ergebnisse einer Studie von Roland Berger und Quadriga
     Hochschule zum Einfluss von "Performance und Perception" auf
     Managerkarrieren
   - Gut sein allein genügt nicht, Wahrnehmung von Führungskräften
     oft wichtiger als Leistungen
   - Manager sollten "Performance-Value" aktiv managen, um
     Unternehmen und Karriere zu schützen 

Die sachlich-inhaltlichen Erfolge von Managern werden heutzutage immer häufiger überlagert von der Wahrnehmung der Führungskräfte in Medien und Öffentlichkeit. Gute Arbeit alleine reicht nicht mehr aus. Das ist ein erstes Ergebnis der Studie "Perception beats Performance - woran Manager scheitern", die Roland Berger Strategy Consultants und das Center of Political Economy (copes) an der Quadriga Hochschule in Berlin vorgestellt derzeit durchführen.

"Noch in den 90er Jahren wurden Managerkarrieren hauptsächlich aufgrund von mangelnder Performance beendet", sagt Professor Dr. Torsten Oltmanns, Partner und Global Marketing Director von Roland Berger. "Heute ist es genau umgekehrt: Manager scheitern heute zu 80 Prozent an Problemen mit der Perzeption ihrer Arbeit und ihrer Persönlichkeit." Ein Zwischenfazit der Studie, die im September abgeschlossen sein wird, lautet daher: Managerinnen und Manager sollten ihre "Perception" als einen Wert begreifen, der aktiv gemanagt werden sollte.

"Wahrnehmung von Persönlichkeit und Leistungen eines Managers sind aber nicht nur für die Karriereentwicklung wichtig, sondern auch für die Unternehmen", sagt Oltmanns. Für ihre Studie haben Roland Berger und die Quadriga Hochschule 40 Managerkarrieren in Deutschland und international sowie aus unterschiedlichen Branchen im Zeitraum von 1990 bis 2014 analysiert. Die betrachteten Kriterien reichen von den harten Daten wie Aktienkurs, Umsatz- und Gewinnentwicklung etc. über weiche Faktoren wie Führungsstil, Persönlichkeit sowie Affären oder Skandale bis hin zu Beziehungen zur Politik oder anderen Stakeholdern. Zudem wurde das Presseecho erhoben, das die jeweiligen Personen erzielten. All diese Kriterien wurden gewichtet nach den Faktoren Performance und Perception und jeweils ein Fazit gezogen.

Die Auswertung ergab einen Wandel, der etwa mit der Jahrtausendwende eingesetzt hat. Die Bedeutung der Performance als zentralem Kriterium für die Beurteilung von Managementleistungen nahm seither stark ab, während die Bedeutung der Wahrnehmung von Persönlichkeit und Leistungen eines Managers stark zugenommen hat: Heute werden auch wirtschaftlich erfolgreiche CEOs wegen Problemen mit ihrem Ruf entlassen - häufig mit entsprechendem Schaden auch für das Unternehmen selbst.

Eine Zusammenfassung der vorläufigen Ergebnisse der Studie können Sie herunterladen unter: www.rolandberger.de/pressemitteilungen

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