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Fachkräftemangel: Macht er die Gesundheitsbranche "krank"?

Eschborn (ots) -

   - Sonderauswertung der Studie "Recruiting Trends 2014": Der 
     Health-Care-Sektor kämpft mit Besetzbarkeitsproblemen
   - Monster und Springer Medizin bündeln ihre Reichweite und 
     Expertise für erfolgreiches Recruiting 

Wie schon der deutsche Journalist, Literatur- und Theaterkritiker Carl Ludwig Börne sagte: "Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit." So vielfältig wie die Krankheitsbilder, so vielfältig erscheint auch das Aufgabenspektrum in der Gesundheitsbranche. Als Tätigkeitsumfeld bietet es Arbeitnehmern eine breite Auswahl verschiedenster Berufsbilder. Und qualifizierte sowie spezifisch geschulte Fach- und Führungskräfte sind bei den Arbeitgebern in diesem Bereich gefragter denn je.

Ein Grund für die Studie "Recruiting Trends 2014" vom Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie Monster, einen Blick auf die Personalbeschaffung der 300 größten deutschen Unternehmen aus der Branche Health Care zu werfen.

Diagnose: Fachkräftemangel - auf die Mitarbeiter kommt es an

Wie auch in anderen Wirtschaftszweigen sind demografischer Wandel und Fachkräftemangel, nach Ansicht der befragten Unternehmen, die beiden wichtigsten externen Faktoren, auf die sie mit der Entwicklung einer angemessenen Rekrutierungsstrategie reagieren müssen.

"Fast jeder zweite Studienteilnehmer (47,4 Prozent) aus der Gesundheitsbranche rechnet mit einem Zuwachs an Mitarbeitern bis Ende des Jahres 2014. Gleichzeitig gehen die Befragten davon aus, dass sie nicht ohne Probleme passende Kandidaten für ihre freien Stellen finden können", erklärt Studienleiter Prof. Dr. Tim Weitzel vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen der Universität Bamberg. "Die Firmen befürchten, dass sich rund 38 Prozent der Vakanzen nur schwer und 1,8 Prozent sogar gar nicht besetzen lassen."

Absolute Einigkeit (100 Prozent) herrscht unter den Teilnehmern darüber, dass sich unternehmensinterne Ausbildungsmöglichkeiten und flexible Arbeitszeitmodelle am besten eignen, um Problemen bei der Suche nach Fachpersonal entgegenzuwirken. Auch Umschulungsmaßnahmen (66,7 Prozent) und die Rekrutierung älterer Arbeitnehmer (61,1 Prozent) befürwortet ein Großteil der Unternehmen. Weniger beliebt ist die Verlagerung von Tätigkeiten in das Ausland (11,8 Prozent).

Die Mehrheit der Stellenausschreibungen wird über die eigene Unternehmenswebseite (96,4 Prozent) geschaltet, auf dem zweiten Platz dahinter folgen Internetstellenbörsen (66,4 Prozent). Immerhin jede vierte Health-Care-Firma (26,4 Prozent) veröffentlicht freie Stellen in Print-Medien - zum Vergleich: Nur für 14,8 Prozent der Top-1.000-Unternehmen aus Deutschland ist dieser Kanal noch relevant. Auch Mitarbeiterempfehlungen spielen insbesondere im Gesundheitsbereich eine vergleichsweise wichtige Rolle. Mehr als Dreiviertel der Befragten bitten Mitarbeiter darum, im privaten Umfeld auf offene Stellenangebote hinzuweisen; eine entsprechende Weiterempfehlung von Vakanzen über soziale Netzwerke ist jedoch nur von 5,9 Prozent der Firmen erwünscht. Für die erfolgreiche Vermittlung entlohnen fast sechs von zehn Gesundheitsunternehmen ihre Mitarbeiter mit Geld- oder Sachwerten.

Die meisten Einstellungen (37,4 Prozent) werden jedoch über Internetstellenbörsen generiert. 13,9 Prozent der Besetzungen erfolgen über Printmedien - damit kommt diesen in der Gesundheitswirtschaft eine größere Bedeutung als in anderen Sektoren zu. Rund eine von zehn Mitarbeiterempfehlungen (9,3 Prozent) führt zum Erfolg.

Therapie: Gesunde Partnerschaft für erfolgreiche Kandidatenansprache

Die Health-Care-Branche hat erkannt, dass sich die Stellenbesetzung auch in diesem Jahr schwierig gestalten wird und neue Wege bei der Ansprache attraktiver Bewerber eingeschlagen werden müssen.

"Die Zahlen der Studie sind ein guter Anknüpfungspunkt und zeigen uns, dass es an der Zeit ist, mit einer professionellen Recruiting-Strategie an den Start zu gehen", kommentiert Bernd Kraft, Vice President General Manager CE bei Monster. "Um das Potenzial der Branche noch besser auszuschöpfen, bündeln Monster und Springer Medizin zukünftig ihre Expertise und Reichweite. Gemeinsam wollen wir Health-Care-Arbeitgeber bei der effizienten Platzierung sowie reichweitenstarken Verbreitung ihrer Stellenausschreibungen - und damit bei der erfolgreichen Suche nach geeigneten Kandidaten - unterstützen."

Mithilfe der Monster Technologie integrieren die Fachverlage Springer Medizin ihre bisher ausgelagerte Jobbörse in ihre eigentliche Homepage. Hier wird ein eigener Reiter kreiert. Über die Buchung verschiedener Anzeigenpakete können Kunden so Jobangebote auf der Springer Medizin Jobbörse und auf monster.de einbinden. Ergänzend haben sie auch die Möglichkeit, Veröffentlichungen in den Print- und Online-Medien des Verlags zu schalten. Durch diese Kombination verschiedener Plattformen werden die Reichweiten bestmöglich erhöht.

Über Monster Deutschland:

Monster, www.monster.de, ist das bekannteste private Online-Karriereportal in Deutschland* mit einem umfassenden Service- und Informationsangebot rund um Beruf und Karriere. Monster bringt Arbeitgeber und qualifizierte Arbeitskräfte auf allen Karrierestufen zusammen und bietet Jobsuchenden unter dem Motto "Das Bessere für mich" passgenaue Unterstützung für die individuelle Karriereplanung. Dabei entwickelt und nutzt Monster fortschrittlichste Technologien im Bereich Digital, Social und Mobile. Als Internet-Pionier agiert Monster in über 40 Ländern. Seit der Gründung 1994 haben sich insgesamt weltweit über 200 Millionen Nutzer registriert. Firmensitz der Monster Worldwide Deutschland GmbH ist Eschborn bei Frankfurt/Main. Die Monster Worldwide Deutschland GmbH ist ein Tochterunternehmen der Monster Worldwide Inc. mit Sitz in New York. Um mehr über monster.de zu erfahren, besuchen Sie die Website www.monster.de. Informationen über Monster Worldwide, Inc. (NYSE: MWW), finden Sie unter http://about-monster.com.

*Nielsen Studie, Juni 2013

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