Fraport AG

Optimismus in turbulenten Zeiten - Bender: "Fraport AG 2001 trotz schwieriger Marktbedingungen sehr gut behauptet"

    Frankfurt (ots) -

    Dividende trotz Krisen in 2001 - Stabiles Ergebnis auch für     laufendes Jahr angekündigt

    "Lassen Sie uns selbstbewusst und optimistisch in die Zukunft blicken": Mit diesen Worten appellierte der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Wilhelm Bender, bei der ersten ordentlichen Hauptversammlung nach dem Börsengang der Flughafengesellschaft an die Aktionäre. In der Jahrhunderthalle von Frankfurt-Höchst fügte Bender heute hinzu: "Wir haben effiziente Strukturen und die richtigen Konzepte, um unser Geschäft am Standort Frankfurt und weltweit noch profitabler zu machen."

    Zum zurückliegenden Geschäftsjahr betonte Bender, 2001 habe im Zeichen extrem schwieriger Marktbedingungen gestanden. Er verwies dazu auf den Pilotenstreik bei der Lufthansa, die schleppende Weltkonjunktur und die Anschläge vom 11. September. "Wir haben uns dennoch sowohl bei den Verkehrszahlen als auch beim operativen Ergebnis sehr gut behauptet."

    In Frankfurt ging das Passagieraufkommen 2001 lediglich um 1,6 Prozent zurück. Frankfurt konnte seine Position als siebtgrößter Airport der Welt weiter ausbauen. Trotz des krisenhaften Branchenumfelds erzielte die Fraport AG im zurückliegenden Jahr einen Umsatzzuwachs von rund drei Prozent auf nahezu 1,6 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss lag bei 101,1 Millionen Euro. Der Hauptversammlung wurde die Ausschüttung einer Dividende von 0,40 Euro pro Aktie vorgeschlagen.

    Die Fraport AG war als erster deutscher Flughafenbetreiber im Juni 2001 an die Börse gegangen. "Mit der Kursentwicklung im Jahresverlauf und dem derzeitigen Niveau können wir natürlich überhaupt nicht zufrieden sein," sagte Bender. Mit der konsequenten Umsetzung der Geschäftsstrategie werde sich der Aktienkurs aber positiv entwickeln. "Viele Analysten halten die Fraport-Aktie nach wie vor für unterbewertet."

    Der Vorstandsvorsitzende erklärte, das Geschäftsmodell der Fraport AG basiere auf drei Säulen, nämlich der Konsolidierung am Standort Frankfurt, der Weiterentwicklung am Standort Frankfurt und dem externen Geschäft. Den nachfragegerechten Ausbau von FRA nannte er "von entscheidender Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens wie der Region Rhein-Main". Nur mit einer Erweiterung der Bahnenkapazität sei es möglich, den sonst drohenden Verlust der Drehscheibenfunktion für die Lufthansa und die Star Alliance zu verhindern.

    Investitionen am Flughafen Frankfurt-Hahn im Hunsrück können, wie Bender weiter ausführte, die notwendige Kapazitätserweiterung am Hauptstandort Frankfurt Main nicht ersetzen.

    Der Fraport-Vorstandsvorsitzende ging auch auf laufende Auslandsprojekte wie im türkischen Antalya und Lima/Peru ein. Zum Projekt Manila sagte er, ungeachtet der finanziellen Themen sei der Terminalbauplangemäß weit fortgeschritten. "Der genaue Zeitpunkt der Eröffnung ist abhängig vom weiteren Verlauf der Verhandlungen. Wir gehen weiterhin davon aus, dass unsere Gespräche zu positiven Ergebnissen führen werden und dass dadurch der langfristige Projekterfolg ermöglicht wird."

    Zum laufenden Jahr kündigte der Fraport-Vorstandsvorsitzende an, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) werde in der Größenordnung von mindestens 500 Millionen Euro liegen: "Dies betrachten wir im Zusammenhang mit der Gesamtsituation der Luftverkehrsbranche und den in diesem Jahr deswegen sehr schwierigen Prognosen als unseren besonderen Erfolg."

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