Fraport AG

Auch kleinere Messer nicht mehr in die Flugzeugkabine

    Frankfurt am Main (ots) - Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Fraport AG achten beim Inspizieren von Reisenden und Handgepäck nach
den jüngsten Flugzeugentführungen in den USA auch auf Messer und
Scheren. Bisher galt die Regelung, dass solche Gegenstände ab einer
Klingenlänge von zehn Zentimetern nicht in die Kabine mitgenommen
werden durften. Nach einer Anweisung des Bundesinnenministeriums vom
gestrigen Abend müssen die Sicherheitskontrolleure am Airport jetzt
nach Person und Argumentation entscheiden, ob kleinere Messer und
Scheren in der Jackentasche oder im Handgepäck mitgeführt werden
dürfen. Im Zweifelsfall sind die Sicherheitskräfte gehalten, auf
getrennter Beförderung zu bestehen; Messer und Scheren werden dann
eingezogen, in eine Tüte verpackt und am Bestimmungsort dem Passagier
wieder ausgehändigt.
    
    Da die Kontrollen von Reisenden und Handgepäck intensiviert
wurden, benötigt man hierfür zusätzliche Zeit. Verzögerungen im
Betriebsablauf sind zumindest in Spitzenstunden nicht auszuschließen.
Mehr denn je gilt die Empfehlung der Fraport AG an alle Fluggäste,
bei ihrer Zeitdisposition nicht zu knapp zu kalkulieren.
    
    
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