Fraport AG

Fraport-Antrag für Raumordnungsverfahren eingebracht / Vorstandsvorsitzender Dr. Bender: "Weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Ausbau"

Frankfurt/M. (ots) - Die Fraport AG hat am heutigen Montag beim Regierungspräsidium in Darmstadt ihren Antrag für das Raumordnungsverfahren (ROV) zum geplanten Ausbau des Frankfurter Flughafens eingereicht. In diesem behördeninternen Verfahren geht es um die Prüfung der Raum- und Umweltverträglichkeit des Projekts. Die Fraport AG hatte am 8. Februar 2000 dem Hessischen Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung ihre Absicht bekundet, den Flughafen Frankfurt/Main durch einen Ausbau des bestehenden Start- und Landebahnsystems zu erweitern. Seinen Bescheid vom 10. April 2000 für das Raumordnungsverfahren verknüpfte er mit der Auflage an die Fraport AG, für alle eingebrachten Standortalternativen eine inhaltlich detaillierte Umweltverträglichkeitsstudie vorzulegen. Ziel des Raumordnungsverfahrens ist es, das in den Unterlagen beschriebene Ausbauvorhaben auf die Erfordernisse der Raumordnung zu prüfen. Nach Feststellung der Vollständigkeit der Unterlagen durch den Regierungspräsidenten beginnt das eigentliche Verfahren. An diesem werden Kommunen und andere Träger öffentlicher Belange sowie Fachbehörden beteiligt. Auch die Bürgerinnen und Bürger können in dem Verfahren Anregungen und Bedenken vorbringen. Neben einer umfassenden Darstellung des Ausbauvorhabens enthält der Antrag eine breite Palette von Studien und 16 Fachgutachten, deren Skala von Verkehrsprognosen bis zum Vogelschutz und zur Fauna-Flora-Habitat-Verträglichkeit reicht. Die umfangreiche Unterlage umfasst 15 Ordner mit 5.000 Seiten Text und 300 Plänen. Im Mittelpunkt der Ausbaupläne steht die Erweiterung des Start- und Landebahnsystems um eine weitere Bahn, aber auch die Errichtung eines dritten Terminals sowie zusätzlich erforderliche Betriebseinrichtungen. Die Fraport AG gibt in dem Antrag einer neuen Landebahn im Nordwesten des Flughafengeländes den Vorzug vor den ebenfalls mitgeprüften Varianten Landebahn Nordost und Start- und Landebahn Süd. Die von der Fraport AG favorisierte Variante würde am wenigsten Fläche verbrauchen, die geringste Lärmbetroffenheit verursachen und die besten Kapazitätswerte aufweisen. Für den Vorstandsvorsitzenden der Fraport AG, Dr. Wilhelm Bender, ist der Antrag für das Raumordnungsverfahren ein "weiterer Meilenstein für den Ausbau des Frankfurter Flughafens". Wörtlich sagte Bender: "Wir sind im Zeitplan und haben allen Grund zum Optimismus, dieses für die Region Rhein-Main und unser ganzes Land bedeutende Vorhaben zu bewältigen. Wir wollen den offenen und fairen Dialog mit den Bürgern im Umkreis des Frankfurter Flughafens und werden alles daran setzen, die Belastungen im Rahmen unserer Möglichkeiten erträglich zu gestalten. Dabei stehen wir voll zu den Ergebnissen der Mediation." Prof. Barbara Jakubeit, Fraport-Vorstand für Flughafen-Entwicklung und damit für den Ausbau zuständig, unterstrich anlässlich der Einreichung der Unterlagen erneut die Bedeutung des Luftverkehrs für die internationale Wettbewerbsfähigkeit, das Wachstum und die Beschäftigung. "Der Ausbau ist unverzichtbar, was von der Mehrheit der Bevölkerung in Umfragen auch so gesehen wird", betonte sie und verwies auf die im Flughafenkonzept der Bundesregierung im vergangenen Jahr enthaltene Prognose, dass sich die Luftverkehrsleistungen in den nächsten 15 Jahren verdoppeln werden. Dies habe zum Beschluß der Bundesregierung für einen nachfragegerechten Ausbau der Kapazitäten der deutschen Flughäfen geführt und die Landesregierung im Landesentwicklungsplan 2000 und auch den Hessischen Landtag in einer mit überwältigender Mehrheit gefassten Entschließung bewogen, die Erweiterung des Frankfurter Flughafens über das bestehende Start- und Landebahnsystem hinaus zum Ziel zu erklären. Nach festgestellter Vollständigkeit der Unterlagen kann das Raumordnungsverfahren im Oktober 2001 beginnen. Für die Dauer des Verfahrens sieht der Gesetzgeber einen Zeitraum von einem halben Jahr vor. Nach den Vorstellungen der Fraport AG soll das sich anschließende Planfeststellungsverfahren im Sommer 2002 beginnen. ots Originaltext: Fraport AG Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Fraport AG Presse und Publikationen (VSP) 60547 Frankfurt am Main Telefon: (0 69) 6 90 - 7 05 55 Telefax: (0 69) 6 90 - 5 50 71 Original-Content von: Fraport AG, übermittelt durch news aktuell

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