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Blitzgewitter: Spezielle Schutzsysteme minimieren Risiko
TÜV Rheinland: Stecker ziehen
Haftpflichtversicherung prüfen
Auf freier Fläche: Mit geschlossenen Beinen in die Hocke gehen

Köln (ots) - Im weltweiten Vergleich zählt Deutschland nicht zu den Blitzhochburgen. Kritisch ist es trotzdem, wenn gerade die Grillparty in vollem Gange ist. Um sich, seine Gäste und die heimischen Elektrogeräte zu schützen, sollten einige Punkte beachtet werden. "Sofern möglich, sollten alle Gäste Schutz im Haus suchen. Sämtliche Geräte, etwa Musikanlage oder Elektrogrill, die im Freien bleiben, sollten vom Strom getrennt und mit Plastikplanen abgedeckt werden", sagt Michael Vogel, Experte für Elektrotechnik bei TÜV Rheinland. "Es empfiehlt sich, bei allen Elektrogeräten im Haus den Stecker zu ziehen und die Antennenleitung vom Netz zu trennen." Letzteres ist auch bei fachgerechten Blitzschutzsystemen am und im Haus die sicherste Lösung. Diese Systeme minimieren das Risiko von Bränden und Schäden an Geräten erheblich. Ein hundertprozentiger Schutz ist jedoch nicht möglich.

Von Experten beraten lassen

Wer sich für ein Schutzsystem interessiert, sollte sich beim Kauf und der Montage an Experten wenden. "Es gibt ausgebildete Blitzschutzfachkräfte. Sie können am besten beurteilen, welche Anlage sich für welches Gebäude eignet", so Vogel. "Außerdem ist ein genauer Blick in die Haftpflichtversicherung ratsam. Oft sind in dieser zwar Brände, aber keine Blitzschäden bei Elektrogeräten abgedeckt."

Von Fahr- und Motorrädern Abstand nehmen

"Rad- und Motorradfahrer sollten im Falle eines Gewitters absteigen und sich von ihrem metallenen und damit leitenden Gefährt entfernen", rät Vogel. "Das Auto bietet hingegen Schutz, weil es wie ein Faradaykäfig wirkt." Wer keinerlei Schutz aufsuchen kann, sollte sich von Bäumen und Anhöhen fernhalten, mindestens einen Meter Abstand zu anderen Personen halten und mit geschlossenen Beinen in die Hocke gehen.

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