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TÜV Rheinland: Büro und zu Hause richtig kühlen
Klimageräte zeigen Unterschiede in Effizienz, Flexibilität und Lautstärke
Nur bei Temperaturspitzen einsetzen
Auf das GS-Zeichen achten

Köln (ots) - Der Sommer 2016 könnte ein besonders heißer werden - nicht nur dank der aktuellen Fußball-EM oder Olympiade. Um die hitzigen Gemüter zu kühlen oder sich gegen hohe Außentemperaturen zu wappnen, greifen viele Verbraucher zu Klimaanlagen. Etabliert haben sich zwei unterschiedliche Modellvarianten, die sich für zu Hause ebenso wie für das Büro eignen: die Monoblockgeräte und die Split-Klimageräte. Die Systeme unterscheiden sich aber deutlich in Effizienz, Flexibilität und Lautstärke.

Die meisten Monoblockgeräte blasen die warme Luft durch einen Schlauch aus den Räumen. "Meistens geht das über ein gekipptes Fenster, wodurch aber gleichzeitig wieder warme Luft von außen ins Zimmer gelangt", erklärt Stephan Scheuer, Experte für elektrische Geräte bei TÜV Rheinland. Das minimiert nicht nur den Kühlungseffekt, sondern verursacht auch einen unnötig erhöhten Energieverbrauch. Lüfter und Kompressor arbeiten bei diesen Geräten relativ laut. Für das Monoblockgerät spricht, dass es schnell aufgestellt werden kann, keiner speziellen Installation bedarf und individuell einsetzbar ist. Kurz: Es klimatisiert dort, wo gerade kühle Luft benötigt wird.

Auf geprüfte Geräte achten

Split-Klimageräte sind feststehend und im Allgemeinen wirkungsvoller als Monoblockgeräte. Sie bestehen aus einem Innen- und einem Außengerät, welche über dünne Kühlmittelleitungen miteinander verbunden sind. Am praktischsten lassen sich die Außeneinheiten auf dem Balkon abstellen und mit einer hübschen Bepflanzung kaschieren. Wer keinen Balkon hat, muss das Außengerät an der Fassade anbringen. Aber Achtung: Dies gilt als bauliche Veränderung, die einer vorherigen Absprache mit dem Vermieter oder der Eigentümergemeinschaft bedarf. Generell empfiehlt es sich, mit mobilen Klimageräten lediglich Temperaturspitzen abzufangen.

Beim Kauf empfiehlt Stephan Scheuer, auf geprüfte Geräte zu achten. Idealerweise sind die Klimageräte mit einem GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit gekennzeichnet und erreichen die Energieeffizienzklasse A. Hier wurden dann Elektrik und Konstruktion, Gebrauchseigenschaften, Effizienz und sicherer Betrieb von einem unabhängigen Prüfhaus kontrolliert, beispielsweise von TÜV Rheinland.

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