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TÜV Rheinland: Finger weg von Spiritus und Benzin beim Grillanzünden
Spiritus und Benzin sind keine geeigneten Brandbeschleuniger
DIN-Geprüfte Anfeuerhilfen verbrennen rückstandsfrei

Finger weg von Spiritus und Benzin beim Grillanzünden / Spiritus und Benzin sind keine geeigneten Brandbeschleuniger / DIN-Geprüfte Anfeuerhilfen verbrennen rückstandsfrei / DINplus-Zeichen für Qualitäts-Grillkohle. Foto: TÜV Rheinland. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/31385 / Die Verwendung dieses Bildes ist für ...

Köln (ots) - Fleisch, Fisch, Bratwürstchen und Gemüse liegen parat, der Tisch ist gedeckt - jetzt fehlt nur noch ein lodernder Grill. Die Freude auf die kulinarische Geselligkeit endet jedoch allzu oft in einem Desaster. Jährlich werden in Deutschland mehr als 4.000 Grillunfälle registriert, bei jedem zehnten Unfall tragen die Beteiligten schwerste Verbrennungen mit langwierigen Folgen davon. Die Ursache ist schnell gefunden, denn fast immer sind ungeeignete Brandbeschleuniger verantwortlich. "Leider hantieren noch immer viele Grillfreunde mit Spiritus oder gar Benzin. Hohe Stichflammen und Verpuffungen sind dann die Risiken", sagt Agatha Swierczynski, Produktmanagerin bei TÜV Rheinland.

Zertifizierung für den Verbraucher sofort erkennbar

Dabei gibt es hier Abhilfe. Spezielle Anzündhilfen für den Grill, die der DIN EN 1860-3 entsprechen, reduzieren das Unfallrisiko deutlich. TÜV Rheinland zertifiziert diese flüssigen und festen Anzündhilfen und vergibt dafür ein DIN-Zertifizierungszeichen mit einer Registernummer. Verbraucher können somit auf einen Blick erkennen, ob ein Produkt den definierten Normanforderungen entspricht und geprüft wurde. Mit Hilfe der Registernummer lässt sich der Hersteller und auch die Prüfnorm identifizieren.

Rückstandsfreie Verbrennung vorgeschrieben

Die Vorteile der geprüften Anfeuerhilfen bestehen jedoch nicht nur in einem Sicherheitsplus. Zur Norm gehört auch, dass die Anzündhilfen innerhalb von maximal 25 Minuten Holzkohle oder Grillbriketts so entzünden, dass sie mit einer dünnen Ascheschicht bedeckt und keine offenen Flammen zu sehen sind. "Außerdem ist in diesem Zeitraum eine rückstandsfreie Verbrennung vorgeschrieben. Das ist extrem wichtig, denn schließlich soll das Grillgut ja nach Fleisch, Fisch oder Gemüse schmecken und nicht nach der verwendeten Anzündhilfe", so Swierczynski. Auch in diesem Punkt besitzen zertifizierte Produkte einen Vorteil.

Einweggrills, Holzkohle und Briketts ebenfalls auf dem Prüfstand

DIN CERTCO zertifiziert jedoch nicht nur die Anzündhilfen, sondern unter anderem auch die Grillkohle und inzwischen auch Einweggrills für das schnelle Barbecue-Vergnügen unterwegs. Bei der Grillkohle wird das Zündverhalten untersucht. Das Qualitätszeichen DINplus zeichnet Holzkohle und Grillbriketts aus, die durch einen hohen Kohlenstoffanteil und sehr wenig Asche besonders lange brennen. Bei den Einweggrills kommen alle Einzelkomponenten von der Grillschale über die Kohle bis zur Anzündhilfe auf den Prüfstand. Auch hier empfiehlt die TÜV Rheinland-Expertin, auf zertifizierte Produkte zu vertrauen: "Die Qualität der angebotenen Grills ist sehr unterschiedlich. Das DIN-Zertifizierungszeichen gibt die Sicherheit, dass man sich bei ordnungsgemäßer Verwendung nicht mit Verletzungen oder Verbrennungen auseinandersetzen muss."

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