TÜV Rheinland AG

Pausenbrot: Nur unverderbliche Lebensmittel aufs Schulbrot
TÜV Rheinland: Zu kühlende Pausensnacks sind ungeeignet
Keimbildung im Schulranzen möglich

Köln (ots) - Schulkinder müssen schon in der ersten Unterrichtsstunde voll konzentriert und einsatzbereit sein. Der richtige Pausensnack liefert Kindern die nötige Energie dazu. Vor allem im Sommer gilt es, bei der Wahl des Schulbrots ein paar Regeln zu beachten. "Gerade bei heißen Umgebungstemperaturen können Pausenbrote mit dem falschen Belag schnell verderben", sagt Melanie Bauermann, Lebensmittelexpertin des TÜV Rheinland. Dazu gehören beispielsweise zu kühlende Brotaufstriche, Milchprodukte und Mettbrötchen. Auch Schokolade eignet sich nicht als Pausensnack. Sie schmilzt schnell und kann schlecht werden.

Keime vermehren sich auch im Schulranzen

Schulranzen transportieren täglich nicht nur Bücher und Hefte, sondern auch Pausensnacks, Getränke und Süßigkeiten. Da sie nicht täglich gereinigt oder ausgewaschen werden, bieten Ranzen bei Wärme einen guten Nährboden für Keime. "Ist im Ranzen beispielsweise ein Getränk ausgelaufen oder ein Schulbrot vergessen worden, bilden sich Keime. Diese Keime vermehren sich im dunklen Ranzeninnern sehr gut", weiß Bauermann. Deshalb gilt: Schulranzen regelmäßig kontrollieren. Für den sicheren Transport des Pausenbrots im Schulranzen eignen sich wiederverwendbare Frühstücksdosen aus PVC-freiem Kunststoff. Ein Plus: Wenn sie sich unterteilen lassen, können, Obst und Gemüse sauber getrennt werden.

Tägliches Säubern von Dose und Trinkflasche

Für Getränke eignen sich beispielsweise Einweg-PET-Flaschen oder Glasflaschen mit einem Styropormantel. Auf jeden Fall sollten Brotdosen und Trinkflaschen täglich gesäubert werden, damit sich keine Keime bilden. Am einfachsten geht das in der Spülmaschine.

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