TÜV Rheinland AG

Energiesparen im Betrieb: Licht ist ein großer Stromfresser
TÜV Rheinland: Kleine Tricks reichen schon aus
Bewusstes Nutzerverhalten wichtig
Förderung für kleine und mittlere Unternehmen

Köln (ots) - Der Stand-by-Modus kostet deutsche Haushalte und Büros jährlich fünf bis sechs Milliarden Euro. Dabei reichen schon kleine Tricks aus, um Strom zu sparen. Eine intelligente Steckdosenleiste oder eine mit Schalter kann eine Lösung sein, um mehrere Geräte mit einem Knopfdruck auszuschalten. Ähnlich sieht es bei den Heizkosten aus. Als Faustregel gilt: Jedes Grad weniger Temperatur bedeutet eine Energieeinsparung von sechs Prozent. Wer sein Büro außerdem mehrmals am Tag querlüftet, anstatt das Fenster zu kippen und die Heizung laufen zu lassen, verbessert das Raumklima. "Wichtig ist ein energiebewusstes Nutzerverhalten, dann ist im Schnitt ein Energieeinsparpotenzial von zehn Prozent möglich", sagt Ramona Schalek, TÜV Rheinland-Expertin für Energieeffizienz.

15 bis 70 Prozent Strom einsparen

Kleine und mittlere Unternehmen, die Energie einsparen wollen, können bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank) oder beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Förderprogramme beantragen. Kleine und mittlere Unternehmen sind nach EU-Definition Betriebe, die nicht mehr als 250 Mitarbeiter, eine Bilanzsumme von maximal 43 Millionen Euro im Jahr oder einen Umsatz von maximal 50 Millionen Euro im Jahr haben. "Gerade diese Unternehmen können bei der Beleuchtung mindestens 15 Prozent Strom einsparen", betont Ramona Schalek. Der Einbau von Tageslichtsensoren oder Bewegungsmeldern bedeutet rund 20 Prozent weniger Strom. TÜV Rheinland bietet Energieberatungen an, die ebenfalls gefördert werden. Wer langfristig Energie in seinem Betrieb einsparen möchte, für den ist ein Energiemanagementsystem die richtige Lösung.

Neue Richtlinien des BAFA

Großes Einsparpotenzial liegt in den sogenannten Querschnittstechnologien, die branchenunabhängig in jedem Unternehmen für den Betrieb notwendig sind. Das BAFA hat zu Beginn des Jahres die Richtlinien zur Förderung von Querschnittstechnologien geändert. Mit aufgenommen wurden nun auch jegliche Art von Wärmerückgewinnungs- und Beleuchtungsanlagen basierend auf LED-Technik sowie die Förderung der tageslichtabhängigen Steuerung und Regelung.

Ihr Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:


Frank Ehlert, Presse, Tel.: 0221/806-2424
Die aktuellen Presseinformationen erhalten Sie auch per E-Mail über
presse@de.tuv.com sowie im Internet: www.tuv.com/presse und
www.twitter.com/tuvcom_presse

Original-Content von: TÜV Rheinland AG, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: TÜV Rheinland AG

Das könnte Sie auch interessieren: