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Sonnenschirme: Auf UV-Schutzfaktor und auf sicheren Stand achten
Fixierte Ständer sorgen für Kippfestigkeit
Schirme und Markisen mit "LGA tested"-Zeichen sind einfach in der Handhabung

Nürnberg (ots) - Sobald die erste Frühlingssonne lacht, zieht es die Menschen wieder verstärkt ins Freie. Doch gerade nach den langen Wintermonaten hat die Haut nur geringen Eigenschutz und darf der UV-Strahlung nicht zu lange ausgesetzt werden. "Wer es sich jetzt auf Balkon oder Terrasse gemütlich macht, stellt sicherheitshalber einen Sonnenschirm auf", rät Fred Wilkening von TÜV Rheinland LGA, der die Gebrauchseigenschaften von Sonnenschirmen und Markisen prüft und mit dem "LGA tested"-Signet auszeichnet. Ein leichtes und gut faltbares Gewebe ist in jedem Fall die richtige Wahl. Dabei halten vor allem solche Stoffe die Sonne gut fern, die über einen UV-Schutzfaktor im Bereich von 60 bis 80 gemäß UV-Standard 801 verfügen.

"Der beste Sonnenschutz nützt allerdings nichts, wenn er nicht stabil und gleichzeitig einfach aufzustellen ist", betont der TÜV Rheinland-Experte. Darum schon beim Kauf Schirm oder Markise genau anschauen: "Ein filigranes Gestänge bietet später keinen guten Halt", bemerkt Wilkening. Auch ein Blick in die Gebrauchsanweisung ist ratsam. Sie sollte leicht verständlich erklären, wie man den Sonnenschirm sicher aufstellt oder die Markise richtig an der Hauswand montiert. Grundsätzlich eignen sich Schirme mit lackiertem Holz- oder auch ausreichend breitwandigen Alu-Kolben für den alltäglichen Gebrauch - je nach persönlichem Geschmack. "Knackpunkt ist hingegen der Ständer", sagt der Experte. "Je leichter der ist, desto schneller kippt er." Darum empfiehlt er Standhilfen, die mit Wasser oder Sand zu befüllen sind. Noch stabiler sind fixe Ständer, wie zum Beispiel solche mit einem Metallkreuz als Fuß, das mit Gehwegplatten beschwert wird. Diese Ständer halten garantiert auch mal eine stärkere Windböe aus.

Generell sollten aber Sonnenschirme nicht bei Wind aufgespannt bleiben - die Unfallgefahr ist zu groß. Markisen lässt man bei schlechtem Wetter besser eingerollt, so überdauern sie auch die kalte Jahreszeit im Freien. Sonnenschirme hingegen sollten zum Saisonende gesäubert und an einem trockenen Platz gelagert werden - möglichst in einer robusten, gut befestigten Hülle verpackt.

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