TÜV Rheinland AG

Weichen stellen für den Aufschwung: TÜV Rheinland bietet Hilfen für strategisches Personalmanagement an
Öffentliche Fördergelder für betriebliche Weiterbildung
Informationsveranstaltung für Unternehmen

Köln (ots) - Durch die Ausdehnung der Kurzarbeit von 6 auf 18 Monate sollen Entlassungen vermieden werden. Der aktuelle Stand von 300.000 Anträgen zeigt, dass Unternehmen dieses Instrument nutzen. Allerdings stellt es das Personalmanagement auch vor völlig neue Herausforderungen. Denn es gilt nicht nur, die Krisenzeiten zu überstehen, sondern auch für die Zeit des Wiederaufstiegs gerüstet zu sein. Dafür ist qualifiziertes Personal die wichtigste Voraussetzung. Das Bundeskabinett hat die Verlängerung der Kurzarbeit deshalb mit der Aufforderung verbunden, diese Phase für Qualifizierungsmaßnahmen zu nutzen.

Qualifizierungsmaßnahmen bedeuten allerdings zusätzliche Kosten - gerade in Krisenzeiten ein heikler Punkt. Deshalb stehen für Unternehmen öffentliche Fördermittel bereit. Wer sie in Anspruch nehmen kann und wie sie beantragt werden müssen, ist nicht immer ganz einfach zu durchschauen. Deshalb bietet der TÜV Rheinland weiterbildungswilligen Betrieben Hilfen beim Durchforsten des Antragsdschungels an. "Wer die richtigen Fördergelder nutzt, kann bis zu 100 Prozent der Kosten erstattet bekommen", so Siegfried Schmauder, Bereichsvorstand Bildung und Consulting beim TÜV Rheinland.

Ein mindestens ebenso wichtiger Punkt wie der Zugang zu Fördergeldern ist die inhaltliche Gestaltung der Weiterbildung. "Weiterbildung ist kein Wünsch-Dir-was-Konzert, bei dem Mitarbeiter nach persönlichen Neigungen aus einem Katalog Seminare aussuchen", so Schmauder. Berufliche Qualifizierung sei eine strategische Aufgabe und sollte unter dem Aspekt angeboten werden, welche Kompetenzen das Unternehmen mittelfristig und damit nach der Krise benötigt. Die Kurzarbeit kann sowohl für die individuelle Förderung genutzt werden, etwa indem Facharbeiter zu Meistern weiterqualifiziert werden. Oder auch abteilungsbezogen, indem beispielsweise Schweißer für Spezialtechniken qualifiziert werden. "Oft kaufen Unternehmen solche Spezialkräfte von außen zu. Wenn sie jetzt ihre eigene Stammbelegschaft qualifizieren, sparen sie nach der Krise die Kosten für externe Kräfte", so Schmauder.

In einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Qualifizieren statt entlassen - intelligentes Personalmanagement auch in Zeiten der Krise" wird TÜV Rheinland im März 2009 in Berlin, Chemnitz, Hamburg, Stuttgart, Köln und Frankfurt am Main bewährte Praxisbeispiele präsentieren und Pfade durch den Antragsdschungel aufzeigen. Orte und Termine unter www.tuv.com/entscheiderforum

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