TÜV Rheinland AG

Büroklima: Für gute Luft sorgen
Mehrmals täglich Fenster weit öffnen
Drucker aus dem Büro verbannen
Pflanzen aufstellen

Köln (ots) - Trockene oder brennende Augen, eine verstopfte Nase, Kopfschmerzen oder ein Kratzen im Hals: Schlechte Luft im Büro kann krank machen. Wenn möglich, sollte deshalb regelmäßig gelüftet werden. Dazu werden die Fenster mehrmals täglich fünf bis zehn Minuten lang komplett geöffnet. Der Durchzug sorgt dafür, dass verbrauchte Luft heraus und frische herein strömt. Die Fenster nur zu kippen, reicht meistens nicht. In vielen Büros herrscht darüber hinaus trotz geschlossener Fenster und Türen ein leichter Luftzug. Manchmal ist er gewünscht, doch ab und an resultiert er aus einer falsch eingestellten Klimaanlage oder undichten Fenstern und Türen. Hier ist es ratsam, dass Fachleute die Lüftungs- oder Klimaanlage kontrollieren und Fenster sowie Türen abdichten. "Wer unter Zugluft am Arbeitsplatz leidet, sollte unbedingt seinen Vorgesetzen oder Chef darauf ansprechen", rät Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland. "Auf Dauer kann es unter anderem zu Verspannungen der Rücken- und Nackenmuskulatur kommen. Außerdem sind häufige Erkältungen und Entzündungen zum Beispiel der Nasennebenhöhlen die Folge."

Zu langfristigen Schäden kann außerdem eine zu hohe Schadstoffbelastung der Luft führen. In der Diskussion sind zurzeit Laserdrucker. Besonders ältere Geräte scheinen feine Staubpartikel auszustoßen, die tief in die Lunge eindringen. Wer auf Nummer sicher gehen will, stellt den Drucker am besten im - unbenutzten - Nachbarraum oder auf dem Flur auf. Positiver Nebeneffekt: Jeder Gang zum Drucker sorgt für ein bisschen Bewegung.

Eine andere Möglichkeit, um selbst zur guten Büroluft beizutragen, sind Pflanzen. Optimal sind Sorten, die viel Wasser verdunsten und große Blattflächen haben. Sie erhöhen die Feuchtigkeit der Luft. Um eine Wirkung zu erzielen, reichen allerdings nicht ein oder zwei, sondern pro Arbeitsplatz sollten je nach Größe mindestens vier Pflanzen aufgestellt werden. Gut geeignet sind beispielsweise Zyperngras, Zimmerlinden, Birkenfeigen - auch Ficus Benjamin genannt - Gummibäume sowie Arecapalmen. Vorsicht bei Staunässe und Schimmel auf der Erde - beides ist weder für Pflanzen noch Menschen gesund.

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