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Rheinische Post: Strobl erwartet Kontingentlösung bereits Anfang 2016

Düsseldorf (ots) - Baden-Württembergs CDU-Chef Thomas Strobl erwartet eine Kontingentlösung zur Begrenzung des Flüchtlingszuzugs bereits in den kommenden Wochen. "Eine Kontingentlösung für die Flüchtlinge, die nach Europa kommen, ist ein entscheidender Mosaikstein zur Begrenzung und Steuerung der Migration", sagte Strobl der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). "Eine Lösung erwarte ich schon zu Beginn nächsten Jahres", sagte Strobl, der auch stellvertretender Chef der Bundestags-Unionsfraktion ist. Die Kanzlerin könne "schon in den nächsten Wochen" bei ihren internationalen Verhandlungen mit der Türkei, dem Libanon und innerhalb der EU im Hinblick darauf erfolgreich sein. Nur mit Kontingenten "bekommen wir wieder eine Ordnung und Begrenzung des Flüchtlingszuzugs hin", sagte auch Innen-Staatssekretär Günter Krings (CDU). "Der Begriff ,Obergrenzen' ist nicht zielführend, weil wir bei keiner Lösung im voraus zahlenmäßig exakt sagen können, ab da ist eine Grenze erreicht", sagte Krings. "Aber wir brauchen klar definierte Kontingente, eine faire Verteilung der Flüchtlinge auf ganz Europa und zugleich eine wirksame Kontrolle der EU-Außengrenzen", sagte der CDU-Politiker.

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