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Rheinische Post: Kommentar
Tod eines Terror-Chefs = Von Matthias Beermann

Düsseldorf (ots) - Islamischer Staat, Al Kaida, Al-Nusra-Front, Chorasan-Gruppe - inzwischen überblicken nur noch Experten das zunehmend verästelte Geflecht islamistischer Terrorgruppen, die sich da in Syrien und im Irak tummeln. Teilweise bekriegen sich die Extremisten sogar gegenseitig. Eines aber eint sie am Ende dann doch: der Hass auf Andersgläubige, der Hass auf Israel, der Hass auf die liberale westliche Gesellschaft. Dieser Hass lässt nicht nur im Nahen Osten, sondern rund um den Globus immer neue Terror-Methastasen wuchern, immer neue Splittergruppen entstehen, die sich in ihrer Grausamkeit und Radikalität zu übertrumpfen suchen. Der amerikanische Militärschlag in Syrien, der jetzt Muhsin al Fadhli ausgeschaltet hat, ist daher ein klarer Erfolg im Kampf gegen den Terror. Natürlich beseitigt der Tod eines einzelnen Dschihad-Fürsten, und sei der noch so gefährlich, nicht die Bedrohung. Aber er bedeutet jedes Mal einen Rückschlag für mögliche Anschlagspläne, setzt die Extremisten unter Verfolgungsdruck und verringert damit die Wahrscheinlichkeit von Attentaten.

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