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Rheinische Post: Kommentar
Mehr Sicherheit für Verbraucher = von Eva Quadbeck

Düsseldorf (ots) - Die Debatte um Grenzwerte von Schadstoffen in Lebensmitteln und Gegenständen des Alltags ist für die Verbraucher oft undurchsichtig. Eine Studie widerspricht der anderen. Wer nicht gerade Biologie oder Chemie studiert hat, kann die Bedeutung von Grenzwerten ohnehin nicht nachvollziehen. Der Vorstoß der Grünen-Verbraucherminister ist rigoros: Sie wollen grundsätzlich alle Plastik-Gegenstände, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, von dem Weichmacher Bisphenol A befreien. Es ist richtig, dass sich die Minister des Themas annehmen. Denn die Körper von Kindern, insbesondere von Babys und Kleinkindern, sind weniger robust. Deshalb müssen Kinderprodukte besonderer Prüfung und Grenzwerten unterliegen. Auf diesem Weg kommt man der Lösung des Problems näher. Der Verbraucher braucht Orientierung und Information, keinen Schutzwall. So könnte man Produkte für Kinder wie Breilöffel aus Plastik und Butterbrotdosen für die Schule gänzlich von dem Giftstoff befreien. Andere Plastikprodukte für Lebensmittel wie beispielsweise Joghurt-Becher sollten schlicht gekennzeichnet sein, dann kann jeder seine Entscheidung treffen.

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