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Rheinische Post: 1. FC Köln will sich von Fangruppierungen distanzieren

Düsseldorf (ots) - Der 1. FC Köln plant im Nachgang zu den Krawallen beim rheinischen Derby in Mönchengladbach drastische Maßnahmen gegen Fangruppierungen. "Es ist die eine Sache, einen Dialog mit den Fans zu führen", sagte Jörg Schmadtke, der Geschäftsführer Sport des Fußball-Bundesligisten, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe), "aber nach diesen Geschehnissen müssen andere Reaktionen erfolgen." Der Klub erwägt, sich von einzelnen Fangruppierungen zu distanzieren und sie damit zu ächten. Rund 30 Anhänger waren nach dem Abpfiff des Derbys auf das Spielfeld gelaufen. "Mit einem Platzsturm hatte das wenig zu tun, es gab keine Bedrohung", sagte Schmadtke. Viel schlimmer sei das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und der Abschuss von Raketen während der Begegnung gewesen. "Das ist ein absolutes ,No Go'. Das akzeptieren wir nicht, das ist schlimm", sagte Schmadtke. Auf seiner Homepage hatte der FC seine Fans dazu aufgerufen, dem Klub die Randalierer namentlich zu nennen. "Die Selbstreinigung ist eine Möglichkeit, vielleicht die Effektivste", um gegen das Gewaltproblem vorzugehen, sagte Schmadtke der Zeitung. "Es ist die Frage, ob uns die Fangruppierungen dabei unterstützen."

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