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Rheinische Post: Negativzinsen auch bei der WGZ-Bank

Düsseldorf (ots) - Immer mehr Geschäftsbanken geben offenbar die Strafzinsen, die ihnen die Europäische Zentralbank abverlangt, an ihre Kunden weiter. Dazu gehört nach Angaben der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinische Post" auch die Düsseldorfer WGZ Bank. Ein Sprecher des Unternehmens sagte der Zeitung: "Die WGZ Bank berechnet ausschließlich institutionellen Kunden - und davon nur einem geringen Teil - negative Zinsen. Andere Kundengruppen werden derzeit nicht belastet." Zuvor hatte als erste Großbank die Commerzbank eingeräumt, dass sie sich bei einzelnen Großkunden die Berechnung einer Guthabengebühr vorbehalte. Die Diskussion un die sogenannten Negativzinsen ist dadurch entstanden, dass die EZB für Einlagen bei der Zentralbank eine Gebühr von den Geschäftsbanken verlangt und diese so zwingen will, mehr Unternehmenskredite zu vergeben.

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