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Rheinische Post: Ein Plan von Mördern

Düsseldorf (ots) - Bilder sind im Krieg eine mächtige Waffe. Auch die grausamen Videos, in denen die selbst ernannten "Gotteskrieger" des "Islamischen Staates" (IS) westliche Geiseln enthaupten, haben ihre Wirkung nicht verfehlt: Das Entsetzen weltweit ist groß. Ihr Ziel aber erreichen die Islamisten damit nicht: eine internationale Allianz vom Einschreiten gegen diese Verbrechertruppe abzuhalten. Daran ändert selbst der Versuch der Extremisten nichts, Tod und Terror in den Alltag ihrer Gegner zu tragen. Tatsächlich jagt einem allein der jetzt bekanntgewordene Plan, in Australien Unschuldigen auf offener Straße den Kopf abzuschneiden, Angst und Schrecken ein. Aber eine Gesellschaft, die in Furcht verharrt, wird nicht nur handlungsunfähig. Sie wird wehrlos. Was der IS in Wahrheit ist, zeigt sich in diesen Tagen einmal mehr: eine Bande von Dieben und Mördern. Am Beispiel Australiens erweist sich aber auch, dass wir ihnen keineswegs schutzlos ausgeliefert sind - wenn wir nur entschlossen bleiben, das Böse zu bekämpfen.

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