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Rheinische Post: Kommentar
Gefahr durch Wildtiere = Von Eva Quadbeck

Düsseldorf (ots) - Die insgesamt zweithöchste Schadenssumme, die Autoversicherungen regulieren müssen, resultiert aus Unfällen mit Wildtieren. Wie die neue Auswertung der Bundesregierung belegt, sind diese auch für Menschen gefährlich. Zum Schutz von Mensch und Tier bedarf es mehr Aufklärung und geeigneter Maßnahmen an den Gefahrenstellen. Auf die Frage, wie Rehe und Wildschweine von den Straßen ferngehalten werden können, sind allerdings allerlei abenteuerliche Antworten unterwegs. Abwehr-Signale für den Hör- und den Geruchssinn der Tiere lassen die Unfallzahlen jedenfalls nicht sinken. Angesichts der Geräusche und Gerüche, mit denen schon vorbeifahrende Autos die Sinne der Tiere irritieren, überrascht das nicht. Das Problem ist, dass wirksame Maßnahmen wie Zäune und begrünte Brücken für die Tiere sowie Warnanlagen für die Autofahrer teuer sind. Am einfachsten und preiswertesten wäre es, wenn Autofahrer die Warnhinweise zum Wildwechsel ernst nehmen und langsam fahren würden. Doch die Schilder gehören leider auch in die Rubrik: nicht wirksam.

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