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Rheinische Post: Schießstände ausbauen Kommentar Von Christian Schwerdtfeger

Düsseldorf (ots) - Um es vorweg zu sagen: Ziel eines jeden Polizisten im Einsatz muss es sein, nicht von der Schusswaffe Gebrauch machen zu müssen. Doch es gibt Momente, da bleibt ihnen nichts anderes übrig, als zu schießen, um das eigene Leben oder das eines Unbeteiligten zu retten. Dann müssen die Polizisten blitzschnell reagieren. Sekundenbruchteile können über Leben oder Tod entscheiden. Darum ist es zwingend notwendig, dass die Beamten ihre Waffe in- und auswendig kennen. Dafür bedarf es eines kontinuierlichen Trainings. Doch daran scheint es bei der Polizei zu hapern. Weil es an Schießständen mangelt, absolvieren viele Polizisten noch nicht einmal die gesetzlich vorgeschriebene Trainingszeit von sechs Stunden pro Jahr. Deswegen gehen einige Polizisten in ihrer Freizeit sogar in Schützenvereine, damit sie für den Ernstfall gerüstet sind. Das ist eine unhaltbare Situation. Das Land muss die Trainingskapazitäten deutlich erhöhen. Schließlich verhält es sich beim Schießen wie bei den meisten Dingen im Leben: Erst Übung macht den Meister.

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