Rheinische Post

Rheinische Post: Özoguz beklagt Diskriminierung von Bewerbern mit "fremd" klingenden Namen

Düsseldorf (ots) - Angesichts neuer Studien über die Situation von Migranten in Deutschland hat die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, anhaltende Benachteiligungen beklagt. "Immer noch gibt es nachweisbare Diskriminierungen von Bewerbern mit vermeintlich fremd klingen Namen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt", sagte Özoguz der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Das Statistische Bundesamt hatte zuvor errechnet, dass inzwischen jeder fünfte Einwohner Deutschlands ausländische Wurzeln hat. "Wir sind eines der beliebtesten Einwanderungsländer der Welt", sagte Özoguz. Insbesondere die Unternehmen könnten sich freuen, ihren Fachkräftebedarf mit gut ausgebildeten Einwanderern zu decken. Eine ausgeprägte Willkommens- und Teilhabekultur sei zu einem wichtigen Standortfaktor geworden. Nun gehe es darum, sich auf diejenigen zu konzentrieren, die noch nicht vom boomenden Arbeitsmarkt profitieren konnten.

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621



Weitere Meldungen: Rheinische Post

Das könnte Sie auch interessieren: