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Rheinische Post: Kauder will Finanzmärkte "am liebsten morgen" besteuern

Düsseldorf (ots) - Unionsfraktionschef Volker Kauder drückt nach der Einigung mit der Opposition über Fiskalpakt und ESM-Rettungsschirm aufs Tempo. "Die Finanzmarkttransaktionssteuer sollte möglichst bald in möglichst vielen Ländern eingeführt werden - wenn es nach mir geht: am liebsten morgen", sagte der CDU-Politiker der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Kauder würdigte die Vereinbarung mit der Opposition als "Ergebnis staatspolitischer Vernunft". Damit würden die Voraussetzung für eine Stabilisierung des Euro geschaffen. "Wir sind trotz der langen Gespräche eines der ersten Länder, die den Fiskalpakt verabschieden." Dass Bundespräsident Joachim Gauck auf Bitten des Bundesverfassungsgerichtes seine Unterschrift hinauszögere, habe "keinerlei Auswirkungen auf den Zeitplan des Bundestages", erklärte Kauder.

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