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Rheinische Post: Union plant schärfere Regeln für Steuersünder

Düsseldorf (ots)

Die Union plant schärfere Regeln für
Steuersünder, die sich selbst beim Finanzamt anzeigen. "Wir wollen 
die strafbefreiende Selbstanzeige mit dem Ziel überprüfen, dass diese
zwar erhalten bleibt, aber nicht mehr als Teil einer 
Hinterziehungsstrategie genutzt werden kann", sagte der 
finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Leo 
Dautzenberg, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" 
(Dienstagsausgabe). Die Flut an Selbstanzeigen zeige, "dass hier 
häufig nicht ehrliche Reue, sondern allein das drohende Auffliegen 
einer Hinterziehungsstrategie die Ursache ist", so Dautzenberg. Die 
Union strebe daher einen "spürbaren Zinszuschlag" für Steuersünder 
an. Derzeit gilt ein Zinssatz von sechs Prozent sowohl für 
steuerehrliche Bürger als auch für Steuerhinterzieher.
Zudem wolle die Union "Teilselbstanzeigen" künftig ausschließen, 
sagte Dautzenberg. Damit würde verhindert, dass sich Steuersünder nur
für den Fall Schweiz anzeigten, verstecktes Geld in anderen Ländern 
jedoch weiter verschweigen. Sämtliches auf der Welt verstecktes Geld 
müsse künftig offengelegt werden, bevor die Strafbefreiung gewährt 
werden könne.

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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