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Rheinische Post: Regierungskoalition streitet um Zusatzbeitrag
CDU-Gesundheitsexperte Spahn widerspricht FDP-Gesundheitsminister Rösler

Düsseldorf (ots) - Der Streit um den Zusatzbeitrag für gesetzliche Krankenkassen ist jetzt auch in der Regierungskoalition ausgebrochen. Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), wies die Kritik von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) am Zusatzbeitrag zurück. "Der Zusatzbeitrag ist nicht unsozial", sagte Spahn der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Spahn wies auch darauf hin, dass der jetzige Zusatzbeitrag eine Überforderungsklausel beinhalte. Oberhalb der Pauschale von acht Euro müsse niemand mehr als ein Prozent seines Einkommens zahlen. "Zudem besteht die Möglichkeit zum Kassenwechsel." Rösler hatte zuvor in einem Interview die Zusatzbeiträge in ihrer jetzigen Form als "unsozial" bezeichnet. Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2303 Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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