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Rheinische Post: Afghanistan helfen Von Martin Bewerunge

Düsseldorf (ots) - Gut acht Jahre nach dem Einmarsch der Amerikaner in Afghanistan trifft sich die westliche Allianz in London zum Krisengipfel. Im Osten nichts Neues: Am Hindukusch trotzt die mittelalterlich anmutende Taliban-Truppe scheinbar unbeeindruckt Soldaten einer High-Tech-Armee. Im Westen aber brennt es an allen Heimatfronten. Wie lange soll der blutige Einsatz noch dauern? Hat die Afghanistan einst in Aussicht gestellte "andauernde Freiheit" überhaupt eine Chance?, wird immer lauter gefragt. Letzte Antworten darauf sind auch von der Londoner Konferenz nicht zu erwarten. Doch für die USA und ihre Verbündeten ist es Zeit, die bisherige Strategie gründlich zu überprüfen: Klar ist: Ein abrupter Abzug würde Afghanistan ins Chaos stürzen. Doch richtig ist auch, dass immer neue Truppenverstärkungen kaum Fortschritte mehr versprechen. Weder die Sowjetunion im letzten noch das britische Empire im vorletzten Jahrhundert haben es vermocht, Schlachten in den Schluchten des Landes zu gewinnen. Die Geschichte lehrt, dass die Afghanen selbst so rasch wie möglich in die Lage versetzt werden müssen, für Sicherheit im eigenen Land zu sorgen. Das wird noch dauern. Je schneller und entschiedener der Westen hier ansetzt, desto besser. Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2303 Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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