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Rheinische Post: Tote in Afghanistan

    Düsseldorf (ots) - Von Godehard Uhlemann

    Barack Obama verspricht einen besseren Schutz für Zivilisten im Krieg gegen die Taliban. Man nimmt es dem US-Präsidenten ab, dass ihm der Tod so vieler afghanischer Zivilisten zu schaffen macht. Doch war wirklich ein US-Luftangriff für das Schicksal dieser Menschen ursächlich? Oder hatten die radikalislamischen Taliban ihre Finger im Spiel? Sie nutzen alles, um propagandistisch die USA an den Pranger zu stellen. Das stärkt die Wut und den Hass auf die USA und treibt den Taliban neue Kämpfer und Helfer zu. Doch wie will Obama Zivilisten schützen, wenn die Gewaltbereiten von den Friedvollen optisch kaum zu unterscheiden sind? Das bleibt die Kernfrage eines asymmetrischen Krieges, in dem Kämpfer keine Uniformen tragen und sich nicht zu erkennen geben. Eine solche verantwortungslose Handlungsweise ist auch aus dem Irak bekannt. Es waren Aufständische gegen die USA, es waren al-Qaida-Terroristen, die vor Wahllokalen, auf Märkten oder in den Warteschlangen vor Polizeibüros ihre Mitmenschen in die Luft sprengten. Den Tätern ging es darum, eine Atmosphäre der Angst zu schaffen und den Bürgern ihre mangelnde Sicherheit vor Augen zu führen, die der "Teufel Amerika" nicht garantieren konnte. Dieses Modell wurde leider schon vielfach kopiert.

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