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Rheinische Post: Deutsche Soldaten im Kosovo buhen eigenen General aus ACHTUNG: BITTE SPERRFRIST NULL UHR BEACHTEN

    Düsseldorf (ots) - Die im Kosovo stationierten Bundeswehr-Einheiten belastet ein schwerer Konflikt zwischen kommandierendem General und Soldaten. Nach einem Bericht der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe) hat sich inzwischen der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe (SPD), eingeschaltet. Sein Büro bestätigte der Zeitung, dass eine Eingabe gegen Brigadegeneral Harald Fugger (60) geprüft werde. Der Verteidigungsausschuss werde über das Ergebnis informiert. Die deutschen Soldaten im Kosovo hätten Fugger ausgebuht und ausgepfiffen, schreibt die Zeitung weiter. Auslöser des Konflikts sei die scharfe Kritik des Befehlshabers an Alkoholmissbrauch und Disziplinlosigkeit seiner Soldaten gewesen. Der Zwischenfall habe sich bei der Silvesterrede Fuggers im Feldlager Prizren ereignet. Schon vor dem Betreten der Turnhalle sei Fugger von offenbar betrunkenen Soldaten angerempelt worden. In der Halle soll es so laut gewesen sein, dass sich der General zunächst kein Gehör verschaffen konnte, so die "Rheinische Post". Daraufhin habe der General den Soldaten offenbar pauschal grobes Fehlverhalten vorgeworfen, worauf es zornige Proteste gab. Soldaten verließen während der Rede demonstrativ die Halle. Sie kritisieren in ihrer Eingabe vor allem, dass der General sie im Beisein zahlreicher österreichischer Kameraden tadelte.

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