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Rheinische Post: FDP-Chefhaushälter Fricke attackiert "Taschenspieler" Steinbrück "Wiedergänger Eichels"

    Düsseldorf (ots) - Der Vorsitzende des Bundestags-Haushaltsausschusses, Otto Fricke (FDP), weist die Kritik von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) am britischen Premier Gordon Brown scharf zurück. "Statt außenpolitisch Porzellan zu zerschlagen, sollte Steinbrück erstmal vor der eigenen Tür kehren. Mit dem Scherbenhaufen seines eigenen Haushaltes hat er genug zu tun", sagte Fricke der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe).    "Union und SPD sind bei ihrem Kernziel der Haushaltskonsolidierung dramatisch gescheitert. Dies hauptsächlich auf die Finanzkrise zurückzuführen, ist ein billiger Taschenspielertrick." Fricke geht davon aus, dass Steinbrück das Schicksal seines Vorgängers Hans Eichel erleiden wird. "In den  vier Jahren seiner politischen Verantwortung hat  standen dem   Finanzminister insgesamt rund 160 Milliarden Euro an Steuermehreinnahmen zur Verfügung. Trotzdem hat die Koalition 70 Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen. 2009 wird Steinbrück bei der Neuverschuldung seines Vorgängers landen. Damit wird Steinbrück zum Wiedergänger Eichels."

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