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Rheinische Post: SPD geht beim Thema Spätabtreibung auf Union zu

    Düsseldorf (ots) - Beim Thema Spätabtreibung ist nach jahrelangen Verhandlungen aller Fraktionen im Bundestag ein Kompromiss in Sicht. Die SPD-Familienpolitikerin Kerstin Griese geht in den entscheidenden Punkten auf die Union zu. Sie spricht sich für eine Beratung der werdenden Mutter und für eine dreitägige Bedenkzeit aus. Die Beratung will sie allerdings nicht allein den Ärzten überlassen: "Wir müssen in dieser schwierigen Situation den Schwangeren garantieren, dass sie nicht nur medizinisch, sondern auch psychosozial beraten werden", sagte Griese der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Als Spätabtreibung gelten Schwangerschaftsabbrüche nach der 22. Woche.  Die SPD will in ihrer Fraktionssitzung am 11. November über das Thema beraten. Wichtig ist der bekennenden Christin Griese zudem, dass ein Gesetz zur Spätabtreibung zum Ausdruck bringt: "Wegen einer Behinderung darf nicht abgetrieben werden. Es wird zu oft gesellschaftlicher Druck auf die Frauen ausgeübt, dass das Leben mit einem behinderten Kind zu schwer sein könnte."

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