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Rheinische Post: CDU-Generalsekretär Pofalla kündigt Initiativen der Bundesregierung gegen die Krise an den Finanzmärkten an

Düsseldorf (ots) - CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla beklagt Defizite bei der Überwachung der internationalen Finanzmärkte. "Wir haben jetzt die Chance, unsere europäischen und internationalen Partner von der Notwendigkeit der Veränderung zu überzeugen", sagte der Christdemokrat in einem Gespräch mit der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Zugleich kündigte er an, dass es schon in der kommenden Woche auf nationaler wie internationaler Ebene Initiativen und Abstimmungen zu diesem Thema gebe. "Wir brauchen neue Regeln, nicht nur auf nationaler, sondern vor allem auf internationaler Ebene", unterstrich der CDU-Generalsekretär. Darauf habe die Kanzlerin bereits während der deutschen G8-Präsidentschaft 2007 hingewiesen. Zugleich machte sich der CDU-Politiker für eine stärkere Förderung der Familien stark. "Das Kindergeld muss steigen", sagte Pofalla. Die Zielgröße seien dabei die zehn Euro, die Bundeskanzlerin Merkel vorgeschlagen habe. Eine endgültige Entscheidung, so Pofalla, werde fallen, wenn der Bericht über das Existenzminimum vorliege. Das Geld solle, anders als die SPD es möchte, direkt und in vollem Umfang den Familien zu Gute kommen, fordert der christdemokratische Spitzenpolitiker. SPD wolle demgegenüber einen Teil für institutionelle Kinderbetreuung verwenden. "Damit bleiben aber viele Familien außen vor", sagte Pofalla. Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2304 Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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