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Rheinische Post: Trinkende Jugend Kommentar VON GREGOR MAYNTZ

Düsseldorf (ots)

Die Studie über den Konsum legaler und
illegaler Drogen durch 14- bis 16-Jährige zeigt eine angepasste 
Jugend: Kaum wird das Qualmen und Kiffen zunehmend als "uncool" 
angesehen, sinken auch die Zahlen derjenigen Teenager rapide, die zu 
Nikotin und Cannabis greifen. Zugleich folgen die Kinder und 
Jugendlichen den Ansichten der Erwachsenen, dass Alkohol Prosit und 
nicht Problem bedeute. Die unterschätzte Gefahr war schon bei 
Cannabis verhängnisvoll für Tausende junger Menschen, umso prekärer 
droht sich die Fehleinschätzung des tückischen Alkohols auf Millionen
Gefährdeter auszuwirken. Das jüngst bei Jugendlichen mit Erschrecken 
beobachtete Zuschütten bis zur Besinnungslosigkeit erweist sich als 
Spitze eines Eisberges: Überraschend viele gewöhnen sich bereits in 
frühester Jugend an regel- und übermäßigen Alkoholkonsum. Der übliche
Ruf nach dem Gesetzgeber zieht bei dieser Fehlentwicklung nicht. 14- 
bis 16-Jährigen ist Kauf und öffentlicher Konsum von Alkohol in der 
Regel verboten. Wenn jeder Fünfte aber sogar Hochprozentiges ohne 
weiteres bekommen kann, läuft bei der Kontrolle ziemlich viel schief 
von der krass versagenden Verantwortung der Spirituosen-Verkäufer 
ganz zu schweigen. Es gibt viel zu tun.

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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