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Rheinische Post: Spaniens Sieger Kommentar VON KARIN FINKENZELLER

Düsseldorf (ots)

Zeit zum Feiern bleibt dem spanischen
Wahlsieger José Luis Rodríguez Zapatero nicht. Der alte und neue 
Ministerpräsident der sozialdemokratischen Partei steht vor 
drängenden, vor allem wirtschaftlichen Herausforderungen für ein bis 
vor kurzem allzu verwöhntes Land. Die Immobilienblase, die jahrelang 
wesentlich zu traumhaftem Wirtschaftswachstum beitrug, ist geplatzt. 
Die Arbeitslosigkeit steigt erneut, und erstmals seit den frühen 90er
Jahren führen die Spanier wieder das Wort Krise im Mund. Bändigen 
muss Zapatero zudem die Unabhängigkeitsbestrebungen in den Regionen 
Katalonien und Baskenland. Die Wähler haben ihm dazu eindeutig den 
Auftrag gegeben und seine PSOE zu Lasten nationalistischer Parteien 
erstarken lassen. Doch die neue Regierung hat trotz Stimmengewinnen 
keine absolute Mehrheit und muss sich deshalb erneut Partner suchen. 
Auf die Kooperationsbereitschaft der konservativen Opposition kann 
sie vermutlich nur bedingt zählen. Da auch die PP Sitze hinzu 
gewonnen hat, wird sie zunächst keinen Anlass sehen, ihre 
Konfrontationspolitik der vergangenen vier Jahre aufzugeben. Doch die
Spanier sind der Auseinandersetzungen müde und wünschen sich nur 
eines: dass es wieder aufwärts geht.

Pressekontakt:

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Telefon: (0211) 505-2303

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