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Rheinische Post: Union wendet sich gegen bezahlten Pflegeurlaub

    Düsseldorf (ots) - In der Debatte um die Pflegereform weist die Union die Pläne von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) für einen bezahlten, zehntägigen Pflegeurlaub zurück. "Wir können nicht immer neue Leistungen einführen, wenn wir schon Schwierigkeiten haben, die bestehenden zu bezahlen", sagte der Gesundheitsexperte Jens Spahn (CDU) der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Es sei zumutbar, für den eigenen Vater oder die eigene Mutter einige Tage des Jahresurlaubs zu nehmen, wenn diese zum Pflegefall würden.  Zu den Berechnungen des Ministeriums, wonach der zehntägige Pflegeurlaub zwischen 80 Millionen und 100 Millionen Euro pro Jahr kosten werde, sagte der Pflegeexperte der Union, Willi Zylajew (CDU), dem Blatt: "Die rechnen sich die Sache jetzt gesund."

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