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Rheinische Post: Börsenmonopoly mit Bayer

Düsseldorf (ots)

Von Martin Kessler
An der Börse gilt derzeit alles als machbar. In einem gewaltigen 
Kraftakt verleibte sich der Bayer-Konzern im vergangenen Jahr das 
Berliner Pharma-Unternehmen Schering ein. Jetzt steht er womöglich 
selbst im Fadenkreuz eines Firmenjägers. Es gehen Gerüchte, wonach 
der Schweizer Pharmariese Novartis eine feindliche Übernahme von 
Bayer plant. Ein fast unmöglicher Deal. Aber ganz ausschließen wollte
ihn keiner der Experten. Die Finanzindustrie lebt von solchen 
Gerüchten. Sie lebt auch von Schwindel erregenden 
Übernahmeschlachten, wie sinnlos sie für Einzelunternehmen und auch 
gesamtwirtschaftlich immer sein mögen. Eines ist klar: Bayer braucht 
keinen neuen Eigentümer. Fast mit Brachialgewalt hat die Führung des 
Leverkusener Konzerns das Unternehmen auf Effizienz getrimmt. Selbst 
ein Weltklasse-Konzern wie Novartis, der in der Pharma-Sparte in 
einer anderen Liga als Bayer spielt, dürfte das kaum übertreffen.
Der Preis einer Übernahme wäre dafür gewaltig. Um ihre 
Medikamenten-Pipeline zu erweitern, müssten die Schweizer einen 
funktionierenden Konzern zerschlagen, der für Deutschland und die 
Region enorm wichtig ist. Eine Novartis-Übernahme wäre ein Irrsinn. 
Man kann nur hoffen, dass alles ein Gerücht bleibt.

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