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Weser-Kurier: Über Niedersachsens Grüne schreibt Peter Mlodoch:

Bremen (ots) - Negative Erlebnisse schweißen zusammen. Nach der Krise durch das überraschende Überlaufen ihrer Abgeordneten Elke Twesten zur CDU üben sich Niedersachsens Grüne in demonstrativer Geschlossenheit. Das Spitzenduo für die Neuwahlen heimst bei der Listenaufstellung ungewohnt hohe Zustimmungswerte ein. Flügelkämpfe zwischen Realos und Fundis flammen nicht auf - im Gegenteil: Die Delegierten feiern jeden Kandidaten, jede Rede. Es bleibt den Grünen allerdings auch nichts anderes übrig. Mit neun Prozent aus der jüngsten Umfrage liegen sie meilenweit entfernt von ihrem Ziel eines guten zweistelligen Ergebnisses. Der Skandal um die verseuchten Eier müsste eigentlich ein gefundenes Fressen für die Öko-Partei sein, doch auf die Zustimmungswerte scheint die Giftpanscherei bislang keinen großen Einfluss zu haben. Klug ist es, dass die Grünen kaum ein Wort über ihre Abtrünnige verlieren und stattdessen auf die durch den Wechsel gestoppten Projekte wie schärferen Wasserschutz oder mehr Transparenz für Bürger verweisen. Ein kämpferischer Blick nach vorn ist die richtige Devise. So kann der kurze Wahlkampf noch richtig spannend werden.

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