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Weser-Kurier: Bremer Landesbank baut noch mehr Stellen ab

Bremen (ots) - Der Stellenabbau bei der Bremer Landesbank (BLB) wird offenbar größer ausfallen, als bislang bekannt. Seit dem vergangenen Jahr war die Rede von 200 Jobs. Eine Zahl, die "aus meiner Sicht wohl zu niedrig" ist, sagte der BLB-Vorstandsvorsitzende Christian Veit im Gespräch mit dem WESER-KURIER aus Bremen (Sonnabendausgabe). Wie viele Arbeitsplätze am Ende tatsächlich in der Hansestadt und in Oldenburg wegfallen, steht nach seinen Angaben indes noch nicht fest. "NordLB, BLB und Personalvertreter beider Häuser verhandeln derzeit eine Zukunftssicherungsvereinbarung", sagte Veit. Wenn die Bremer Landesbank zu Beginn des kommenden Monats mit der Konzernmutter NordLB fusioniert ist, wird Veit die Geschäfte im Nordwesten von Bremen aus als sogenannter Regionalvorstand verantworten. Seine bisherigen BLB-Vorstandskollegen Andreas Hähndel und Björn Nullmeyer wechseln die Positionen, Guido Brune verlässt die Bank auf eigenen Wunsch. Die Veränderungen stellte der Vorstand der BLB-Belegschaft am Freitagnachmittag auf einer Betriebsversammlung vor. Die Bremer Landesbank war im vergangenen Jahr wegen ihres Schiffsportfolios in Schieflage geraten. Am Ende konnte das Institut die benötigte Risikovorsorge nicht mehr alleine stemmen und schlüpfte unter das Dach der Konzernmutter NordLB. Bremen verkaufte seine Anteile an der Bank. Zunächst hieß es, die Bremer Landesbank würde als einhundertprozentige Tochter eigenständig weiter agieren. Im April machten beide Institute schließlich die Vollfusion öffentlich.

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