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Weser-Kurier: Über den Umgang mit Suchtkranken schreibt Jan-Felix Jasch:

Bremen (ots) - Süchtige aller Art gehören unterstützt, wo es nur geht. Sie leiden an einer Krankheit, die bis zu einem gewissen Grad, in manchen Fällen sogar komplett, heilbar ist. Aber Essstörungen oder Alkoholsucht dürfen nicht versteckt werden. Sie gehören zu unserer Gesellschaft - und genau diese ist es, die einen empathischen Umgang damit schaffen muss. Auch, wenn vielen Süchtigen zu Beginn ihrer Krankheit meist noch die Selbsterkenntnis fehlt.

Menschen rutschen aus unzähligen Gründen in Süchte, oft ohne eigenes Zutun. Dafür gehören sie nicht verurteilt. Ihnen muss geholfen werden - von jedem Einzelnen, aber auch von Institutionen. Und da ist die Situation in Bremen nicht gut. Bei Alkohol- oder Drogensucht gibt es mehr Beratungsstellen. Bei Essstörungen gibt es weniger. Dabei weisen fast 20 Prozent aller Jugendlichen Symptome auf. Diese Störungen müssen offen thematisiert und behandelt werden.

Gefragt sind dafür auch Ärzte. Gewiss kann nicht jeder Arzt das gleiche Fachwissen aufbringen wie Spezialisten. Dennoch ist von einem ausgebildeten Mediziner zu erwarten, dass er in der Lage ist, Symptome zu erkennen und entsprechende Schritte einzuleiten.

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