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Weser-Kurier: Hans-Ulrich Brandt über die europäische Flüchtlingspolitik

Bremen (ots) - Es ist in jeglicher Hinsicht eine humanitäre Katastrophe, die sich da auf dem Mittelmeer zwischen der libyschen und der italienischen Küste abspielt. Und das Tragische daran ist: Es gibt keine schnelle Lösung. Sprüche von Initiativen und Nichtregierungsorganisationen wie "Fähren statt Frontex" oder "Schleusen legalisieren" klingen nur forsch, sind aber wohlfeil. So einfach lässt sich nicht mal eben die Welt retten.

Helfen kann nur zweierlei: Zum einen muss die EU bei der Aufnahme von Flüchtlingen endlich solidarisch handeln. Und zum anderen muss es in jenen Ländern zu einer Verbesserung der Lage kommen, aus denen die Flüchtlinge kommen. Die fliehen nämlich längst nicht alle mit dem Ziel Europa, landen aber schließlich dort, weil sie in ihren ursprünglichen Zielländern auf dem afrikanischen Kontinent auch keine Zukunftschance finden. Es ist nicht die Anziehungskraft Europas, die sie lockt, sondern die Perspektivlosigkeit in ihrer Heimat, die sie von dort vertreibt.

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