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Weser-Kurier: Über Olympia-Starter aus Bremen und dem Umland schreibt Jörg Niemeyer

Bremen (ots) - Mehr geht nicht

Bremen rangiert in Statistiken häufig auf den hinteren Plätzen. Auch im Sport zählt die Stadt nicht zu den deutschen Hochburgen, aber das ist ihr nicht anzulasten und erst recht ist es kein Makel. Erfreulicherweise gibt es viele Menschen, die sich um die Förderung von Athleten verdient machen. Bremen hat eine Sportstiftung, die finanzielle Unterstützung gewährt. Bremen hat in diversen Sportarten hervorragende Trainer. Und das Beste: Die Stadt bringt immer wieder große Talente hervor.

Wenn die Talente ganz oben ankommen wollen, müssen die meisten von ihnen ihre Heimat verlassen. Das ist schade, schließlich sind Topsportler - siehe Werder - ein exzellenter Werbeträger für die Stadt. Aber niemand sollte die Situation beklagen. Ob Sport, Politik, Kultur oder Wirtschaft: Wer woanders bessere Rahmenbedingungen vorfindet, geht dorthin. Das ist völlig normal und nur vernünftig.

Wir sollten uns lieber darüber freuen, dass es in Bremen Talente gibt, die für ihre Ziele hart arbeiten und erst dann losziehen, wenn es hier nicht mehr weiter geht. Seien wir froh, dass in Rio Sportler dabei sind, die uns irgendwie ein bisschen näher stehen - und drücken ihnen fest die Daumen.

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