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Weser-Kurier: Über Kultur in Worpswede schreibt Peter Groth:

Bremen (ots) - Vier große Museen, die Touristen-Information und zwei Parks saniert, dabei den Kostenrahmen von 9,3 Millionen Euro nur um rund acht Prozent überschritten - das ist bei zumeist denkmalgeschützten Anlagen schon beinahe eine Punktlandung. Der Worpsweder Museumsverbund hat bei der Umsetzung des Masterplans zur Verbesserung der örtlichen kulturellen Infrastruktur vorbildlich gearbeitet. Die Besucherzahlen steigen wieder. Es könnte also alles gut sein in dieser heute noch lebendigen und deshalb einzigartigen europäischen Künstlerkolonie. Allerdings: Museen auf dem neuesten technischen Stand haben hohe Betriebskosten, und hochwertige Ausstellungen sind immens kostspielig. Die niedersächsische Kulturministerin Heinen-Kljajic hat bei den Ausstellungskosten Unterstützung zugesagt. Doch die Träger der vier großen Worpsweder Museen, zwei private Familienstiftungen und zwei Stiftungen mit öffentlichen Zuwendern in der Hinterhand, sind schon mit den Kosten des Alltagsbetriebs überfordert - verkürzte Öffnungszeiten im Winter sind ein Zeichen. Hier entsteht gerade die nächste Baustelle für den Museumsverbund.

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