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Weser-Kurier: Kommentar von Jörg Niemeyer zu den Bremer Sixdays

Bremen (ots) - Ob man die Sixdays nun mag oder nicht: Sie haben ihren festen Platz im Bremer Terminkalender. Nach allem, was zu hören war, werden sie diesen Platz auch in den kommenden Jahren einnehmen. Das ist gut für diejenigen, die gern in die ÖVB-Arena kommen. Und es ist gut für die Stadt - zumindest so lange, wie die Veranstaltung Gewinn abwirft. Das soll sie nach Aussage von Geschäftsführer Hans Peter Schneider tun. Die Veranstalter scheinen auf einem guten Weg. Sie bieten ein Programm für alle Generationen - eine anspruchsvolle Aufgabe mit ordentlichem Resultat. Aber nur so haben die Sixdays auch eine Perspektive. Dass der Kidsday nicht nur eine Sause für die lieben Kleinen ist, sondern ihnen zugleich Lust machen soll auf eine Rückkehr in die Halle als Erwachsener, ist kein verwerfliches Anliegen der Veranstalter. Die wiederum lassen erkennen, dass sie ständig auf der Suche nach Neuerungen sind. Mit der Verpflichtung des YouTube-Stars Bianca Heinicke stießen die Bremer Sixdays sogar bundesweit auf ein mediales Echo. Das werden die Radsportler vermutlich nie schaffen, obwohl die sportliche Leitung nicht müde wird zu betonen, dass die Athleten die Hauptdarsteller bei den Sixdays sind. Ihre guten Leistungen gehören zum Gesamtpaket - und das mag man oder nicht.

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