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Weser-Kurier: Kommentar von Peter Hanuschke zum neuen EcoMaT in Bremen

Bremen (ots) - Airbus-Chef Tom Enders hatte jüngst vor Journalisten davon geschwärmt, welche Besonderheit Bremen aufgrund seiner vielfältigen Aktivitäten in der Luft- und Raumfahrt hat. Mit dem Forschungszentrum EcoMaT wird es noch mehr Grund zum Schwärmen geben: Kleine und große Unternehmen sowie Institute und Wissenschaft sollen ihre Kräfte bündeln und zukunftsweisende Leichtbaumaterialien entwickeln. So eine geballte Ansammlung an Wirtschaftskraft und Wissenschaft ist einmalig in Europa und wird dafür sorgen, dass Bremen seine Spitzenposition in der Luft- und Raumfahrt in Europa auf Jahre behalten wird. Die Investition über 58 Millionen Euro durch die bremische Wirtschaftsförderung ist gut angelegtes Geld: Denn es wird branchenübergreifend und damit effektiv und kreativ an neuen Werkstoffen und neuen Fertigungsprozessen gearbeitet. Und noch etwas zeichnet dieses Vorhaben aus: Es gibt nicht das Henne-Ei-Problem. Denn es wird nicht erst das Grundstück erschlossen und dann nach Interessenten gesucht oder umgekehrt, sondern es gab von vornherein die Bedingung, dass nur mit einer Mindestanzahl an Mietzusagen weiter geplant werden darf. Schön, wenn diese Variante mit überschaubaren Risiko auch für andere Großvorhaben gelten würde - etwa für den Offshore Terminal Bremerhaven.

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