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Weser-Kurier: Zur Entwicklung an den Börsen schreibt Maren Beneke:

Bremen (ots) - Viele Bundesbürger dürften sich nach den jüngsten Entwicklungen an den Börsen in ihrer Meinung bestätigt sehen: Kaum ein deutscher Sparer legt sein Geld in Aktien an, vielen von ihnen ist eine solche Investition zu risikoreich. 2013 waren gerade einmal neun Millionen Deutsche an den Börsen unterwegs - und das, obwohl allein der Dax im vergangenen Jahr um 25 Prozent zulegte. Doch mit der Rekordjagd ist es seit einiger Zeit vorbei, am Freitag fiel der Index erstmals seit März unter die 9000-Punkte-Marke. Doch haben all die Skeptiker wirklich recht behalten? Mitnichten. Wer vor drei Jahren in den Dax investierte, steht nun immer noch mit einem Gewinn von 50 Prozent da. Der konservative Sparer hingegen, der sein Erspartes drei Jahre lang auf dem Spar- oder Tagesgeldkonto hat liegen lassen, hat dank der Nullzinspolitik der EZB und Inflation real Geld verloren. Die jüngsten Entwicklungen an den Börsen geben vorerst keinen Anlass zur Sorge, sondern können als Korrektur angesehen werden. Denn die zu hohen Erwartungen an den Anstieg der Unternehmensgewinne sind nun bereinigt worden. Und ein waschechter Börsencrash ist trotz der politischen Krisen wohl auch nicht zu erwarten. Stattdessen sollten Anleger, die ihr Geld in den Dax investiert haben, Ruhe bewahren. Denn wie lautet eine Regel? "Die Börse ist wie ein Paternoster. Es ist ungefährlich, durch den Keller zu fahren. Man muss nur die Nerven behalten." Und das gilt nach Einschätzungen der meisten Finanzexperten auch in diesem Fall: Sie rechnen mit steigenden Kursen - zumindest, solange sich die Krisen nicht weiter verschärfen.

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