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Weser-Kurier: Kommentar von Stefan Lakeband zum Weltklimareport

Bremen (ots) - Unvermeidbare Schäden", "sehr hohe Risiken", "unumkehrbare Klimaänderungen" - das sind drastische Worte, die der Weltklimarat da benutzt. Die Wissenschaftler beschreiben so, was den Menschen in Zukunft erwarten könnte, wenn er nichts gegen die Erderwärmung unternimmt. Natürlich freuen wir uns über milde Winter und einen frühen Frühling, aber gut ist das nicht - denn dabei wird es wohl nicht bleiben. Während bei uns der Spargel früher sprießt, verdorren am anderen Ende der Welt vielleicht ganze Felder - oder sie werden weggespült, weil in den Bergen mehr Schnee als üblich schmilzt. Das alles prophezeit der Weltklimareport. Drastische Szenarien, die zwar nicht so eintreten müssen - aber können. Besonders bedrohlich stellt der Bericht die Entwicklung der Erdbevölkerung dar. Was machen Menschen, wenn ihre Heimat unbewohnbar wird? Sie fliehen und suchen nach einem besseren Leben. Was passiert, wenn die Nahrungspreise steigen? Menschen verhungern, weil sie kein Geld für Essen haben. Hier geht es um wesentlich mehr als um ein paar Grad mehr oder ein bisschen mehr Regen. Es geht um Hunderte Millionen von Menschen, die leiden müssen - direkt und indirekt. Und das ist sehr bedrohlich.

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