Weser-Kurier: Kommentar zur Reform der Fischerei in der EU

Bremen (ots) - Treten die Reformen tatsächlich in Kraft, müssen die Fischer dafür Sorge tragen, dass sie sich nicht nur an die Quoten halten, sondern ihren Beifang so stark wie möglich verringern. Denn diesen dürfen sie dann nicht mehr einfach über Bord werfen, sondern müssen ihn mit an Land bringen. Das wirkt sich letztlich auf ihre Fangquote aus - und schmälert damit auch den Gewinn. Bei dieser Umstellung dürfen die Fischer aber nicht allein gelassen werden. Es ist an der Politik, die wissenschaftlichen Forschungen zu selektiven Fangmethoden finanziell besser zu unterstützen. Denn je schneller dort eine Lösung gefunden wird, desto zügiger können die Fischer umrüsten - und so die möglichen EU-Verordnungen erfüllen. Und damit ist am Ende allen geholfen.

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