Weser-Kurier: Der "Weser-Kurier" (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 15. Dezember 2012 den EU-Gipfel

Bremen (ots) - Der Konflikt zwischen Stabilitäts- und Solidaritätsverfechtern spaltet die Gemeinschaft tiefer denn je und zieht sich durch alle Felder - von der Euro-Rettung über den Billionen-Streit ums Brüsseler Budget bis hin zur Reform der Währungsunion. Vor allem trennt er jene beiden Länder, ohne deren gemeinsame Führung in Europa seit jeher nichts vorangeht: Deutschland und Frankreich. Die EU geht in Trippelschritten vorwärts, wo große Sprünge nötig wären. Und so könnte die Krise schon bald wieder akut werden. Denn mit Italien, Spanien und Frankreich sind gleich drei Schwergewichte der Währungsunion in äußerst fragilem Zustand. Für Selbstgefälligkeit à la van Rompuy gibt es jedenfalls keinen Anlass.

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