Bremen (ots) - Wer bei der Feuerwehr arbeitet, verzichtet auf einen geregelten Arbeits- und Freizeitrhythmus, wie ihn die meisten Bürojobs bieten. 24 Stunden am Stück bereit sein - dabei tote Phasen zu überbrücken, ohne richtig abschalten zu können - stellt hohe Anforderungen an Körper und Psyche. Die Feuerwehr kann als Arbeitgeber von diesen hohen Anforderungen nicht abrücken. Das wäre ein Sicherheitsrisiko. Sie - respektive die Innenbehörde - kann aber durch kluge Personalpolitik dafür sorgen, dass sich die Last auf mehr Schultern verteilt als bisher. Dass die Feuerwehr - wie übrigens auch die Polizei - Nachwuchsprobleme hat, erfüllt daher mit Sorge. Es gibt offenbar nicht mehr genügend junge Menschen, die für den Einstellungstest gewappnet sind. Ein Teufelskreis für die Feuerwehr - nicht jetzt, aber vielleicht in einigen Jahren.
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